Hauptseite
Aus- und Neubau der L 1197 Neckarquerung
03.05.2009
Am 24.3.2009 kündigte der Stuttgarter Regierungspräsident Schmalzl an, dass die Pläne für die neue Neckarbrücke vom 14.4. bis zum 13.5.2009 erneut, nun bereits zum dritten Male ausgelegt werden sollen.
Hintergrund des Verfahrens:
Im Zuge der Auslegung 2008 und der abschließenden
Erörterungsverhandlung hatte sich herausgestellt, dass das
zugrundeliegende Verkehrsgutachten einen schwerwiegenden Rechenfehler
enthielt. Das verantwortliche Ingenieurbüro hatte prognostizierte
Zahlen zum Schwerlastverkehr in den einzelnen Variantenvergleichen
stellenweise subtrahiert statt zu addieren.
![]() |
Die richtigen Zahlen Dieser Plan wurde aus den Originalunterlagen des RP (16.1 u. 16.2) zu einem Plan zusammenkopiert. (Bild durch Anklicken vergrößern) |
Entsprechend sieht es mit der versprochenen Entlastung für Remseck nicht mehr so toll aus
Für die Neckarbrücke schmolz die Entlastung von 41%
LKW-Anteil auf gerade mal noch 19 %, auf der Remstalstraße nimmt
der LKW-Verkehr sogar um 4,4 % zu.
=> mehr unter "Und wo bleibt die Entlastung für Remseck?"
Das
Regierungspräsidium Stuttgart hat einen kleinen Teil der
Auslegungsunterlagen ab dem 2.4.2009 auf ihrem Web-Server
verfügbar gemacht. => Hier kommen Sie direkt zu der Informationsseite beim RP.
Was auch in 2009 bewegen wird - Die geplante L 1197 Neckarquerung . . .
Die
bestehende Neckarbrücke in
Neckarrems wird laut Gutachten beim Schwerlastverkehr gerade mal um 19% entlastet, die
zuführenden Straßen wenig bis gar nicht! Die von den
Neckargröningern und Neckarremsern erhoffte Entlastung bleibt
definitiv aus !
Dem gegenüber wird der Süden von Aldingen sowie
Pattonville sehr stark mit zusätzlichem Verkehr belastet.
Während der Sperrung der Straße an Pattonville
vorbei nach Kornwestheim hat man bereits einen Vorgeschmack bekommen
wie schlecht die L1144 den zusätzlichen Verkehr verkraften
wird.
Remseck spekuliert darauf, dass in der weiteren Zukunft der zweispurige
Nordostring gebaut wird. Aber spekulieren sollte man lieber an der
Börse. Dort stehen die Chancen besser. Es gibt keinerlei
Anzeichen auf Landes- oder Bundesebene, die für einen
zweispurigen Ausbau sprechen. Im Gegenteil: Es gibt klare Aussagen
für eine vierspurige, autobahnähnliche
Straße.
Zudem brächte ein Weiterbau zusätzlichen Verkehr nach Remseck.
Dies bedeutet noch mehr Lärm und Schadstoffe.
Und die für die Erholung attraktive Umgebung (Mussenbachtal,
Sonnenhof) wäre gründlich zerstört.
Presseerklärung des Regierungspräsidiums
